Verfasst von Gast (nicht registriert oder nicht angemeldet) am 17. November 2009 - 6:50.
Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist wichtig für die Theoriebildung und sozusagen der Wissenschaftliche Dienst der Partei (hat aber auch noch andere Aufgaben) Ich weiß nicht, ob Müntefering in der Vergangenheit den RSS-Feed mit neuen Untersuchungen der FES abonniert hatte, http://library.fes.de/library/html/digbib-rss-liste.html
aber wir alle können nachsehen, wie er sich 2006 über eine spektakuläre Untersuchung gesprochen hat:
Vizekanzler Franz Müntefering wehrte sich am Montag zunächst gegen die Einteilung der Gesellschaft in Oben und Unten: «Es gibt keine Schichten in Deutschland», entgegnete der Sozialdemokrat denjenigen, die bereits vor dem Absinken einer ganzen Bevölkerungsgruppe warnen. «Es gibt Menschen, die es schwerer haben, die schwächer sind», diagnostizierte der Arbeitsminister. Das sei nicht neu.
Einer von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Auftrag gegebenen Studie zufolge gehören acht Prozent der Deutschen einer «Unterschicht» an - 20 Prozent im Osten und vier Prozent im Westen. Der Bildungsgrad der überwiegend Arbeitslosen sei zumeist niedrig, berufliche Mobilität und Aufstiegswillen nur gering ausgeprägt, ermittelten Forscher des Instituts TNS Infratest. Erschwerend hinzu kämen niedrige Einkünfte, fehlende Rücklagen, oft gar Schulden.
Wer nach diesem Vorfall noch dafür ist, ausgerechnet Münte die Leitung der FES zu übertragen, ist entweder ein Feind der Sozialwissenschaften oder muß das Amt für eher protokollarisch halten. Das zweite könnte ich noch durchgehen lassen, aber auch Bundeshotte hat vor allem protokollarische Aufgaben und sagt doch gelegentlich Unfug, den man lieber verhindert hätte.
Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist wichtig für die Theoriebildung und sozusagen der Wissenschaftliche Dienst der Partei (hat aber auch noch andere Aufgaben) Ich weiß nicht, ob Müntefering in der Vergangenheit den RSS-Feed mit neuen Untersuchungen der FES abonniert hatte,
http://library.fes.de/library/html/digbib-rss-liste.html
aber wir alle können nachsehen, wie er sich 2006 über eine spektakuläre Untersuchung gesprochen hat:
http://www.netzeitung.de/deutschland/446730.html
Vizekanzler Franz Müntefering wehrte sich am Montag zunächst gegen die Einteilung der Gesellschaft in Oben und Unten: «Es gibt keine Schichten in Deutschland», entgegnete der Sozialdemokrat denjenigen, die bereits vor dem Absinken einer ganzen Bevölkerungsgruppe warnen. «Es gibt Menschen, die es schwerer haben, die schwächer sind», diagnostizierte der Arbeitsminister. Das sei nicht neu.
Einer von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Auftrag gegebenen Studie zufolge gehören acht Prozent der Deutschen einer «Unterschicht» an - 20 Prozent im Osten und vier Prozent im Westen. Der Bildungsgrad der überwiegend Arbeitslosen sei zumeist niedrig, berufliche Mobilität und Aufstiegswillen nur gering ausgeprägt, ermittelten Forscher des Instituts TNS Infratest. Erschwerend hinzu kämen niedrige Einkünfte, fehlende Rücklagen, oft gar Schulden.
Wer nach diesem Vorfall noch dafür ist, ausgerechnet Münte die Leitung der FES zu übertragen, ist entweder ein Feind der Sozialwissenschaften oder muß das Amt für eher protokollarisch halten. Das zweite könnte ich noch durchgehen lassen, aber auch Bundeshotte hat vor allem protokollarische Aufgaben und sagt doch gelegentlich Unfug, den man lieber verhindert hätte.