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Soll Franz Müntefering nach dem Parteivorsitz den Vorsitz der Friedrich-Ebert-Stiftung übernehmen?

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Sigmar Gabriel als neue Spitze


Ich denke doch, dass das Auftreten und die Aussagen von Gabriel als einen – möglicherweise beginnenden – Neuanfang verstanden werden könnte. Es gab von ihm einige beachtlich warme Worte gegenüber der Organisation, der man als ihr auserkorener Führer leider auch angehört. Es klang jedenfalls ganz nett, und fast so, als ob es so gemeint gewesen sei und natürlich ist es etwas dünn bis jetzt, aber für ein Mitglied des Seeheimer Kreises schlägt sich Gabriel bis jetzt ganz gut – hat aber sogleich einen Rüffel von Steinmeier eingefahren.
Okay, natürlich ist es kein Neuanfang, wenn  die dort herrschende rechtsgerichtete SPD-Fraktion den historisch schlechten Wahlverlierer Steinmeier zum Fraktionsvorsitzenden kürt und sich anschließend einen rechtsgerichteten und dem Seeheimer Kreis zugehörigen Kandidaten zum Parteivorsitzenden macht, bislang fernab aller Willensbildung in den dafür zuständigen Parteigremien.
Vermutlich haben die Seeheimer, deren Finanzquellen meines Erachtens hochgradig unklar sind, mehrere Polit-PR-Arschtenturen und -Berater am Start, welche ihnen dazu geraten haben, nun Gabriel ins Rennen zu schicken.
Machterhalt als Prinzip.
Und der Nahles fällt dazu nichts weiter ein als ein freundliches, für ihre Verhältnisse sogar begeistertes Zustimmen zu diesem Kurs, wo ihr doch von den Seeheimern für die Zukunft ein Ministeramt versprochen wurde.
Sie weiß nur nicht: Sie wird niemals Minister.

  1. weil sie es nicht kann ( weil die eigentliche Arbeit eines Ministers stets von anderen erledigt wird),
  2. weil niemand der bei Trost ist, eine Nahles zum Minister wünscht,
  3. weil mit diesem Kurs, den die Parteirechte (ehemals: Paretilinke) Nahles unterstützt.

 
Kleine Frage: Woher haben die Vertreter des Seeheimer Kreises das Geld für so viele Medien- und Sonstwas-Berater und Argenturen, die für sie tätig sind?
Antwort: Keiner weiß es. Sicher aber ist, dass Steinmeier ganz außerordentlich gute und finanzkräftige Freunde haben muss, die Mittel und Gelder sehr unbürokratisch zur Verfügung stellen.

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