Neue Website der Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokraten in der SPD
Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
nun ist es soweit: Unsere Internetseite (nach wie vor auch unter der alten Adresse zu erreichen) startet und mit ihr einige neue Möglichkeiten, sich kennen zu lernen und gemeinsam an unserer Sache zu arbeiten.
Bislang gibt es auf der Seite einige informative Texte, unsere Erklärung und die Möglichkeit, online unterzeichnen. Bitte macht davon Gebrauch - könnt Ihr auch dann, wenn Ihr schon handschriftlich auf einer Liste steht. Der inhaltliche Bereich wird in den nächsten Tagen mit dem Blog aufgebaut. Wenn Ihr Interesse habt mitzuarbeiten - meldet Euch, registriert Euch!
Der Bereich für registrierte Mitglieder wird zur Zeit mit Funktionen versehen, gemeinsam an Dokumenten zu arbeiten, sich über Foren auszutauschen, sich zu vernetzen, redaktionell mitzuwirken. Auch hierzu in den nächsten Tagen mehr. Wenn Ihr Euch jetzt registriert, erfahrt Ihr von den neuen Möglichkeiten als Erste.
Mit besten Wünschen für das Gelingen unserer Aktion und vielen Grüßen
Christian Graeber











Wie wäre es denn z.B.
mit einer kleinen "Gedenkschrift" an den sogenannten
"Blutmai" in Berlin 1929, wo Polizeipräsident Zörgiebel
(SPD) auf Demonstranten schießen ließ (33 ermordete Menschen)?
Wie wäre es denn z.B. mit einer kleinen "Gedenkschrift" an den sogenannten "Blutmai" in Berlin 1929, wo Polizeipräsident Zörgiebel (SPD) auf Demonstranten schießen ließ (33 ermordete Menschen)?
Brauchen wir nicht (wär uns auch zu peinlich).
Als ich andernorts schrieb, auch die SPD habe schwere Fehler begangen, aber man könne ihr wenigstens nicht vorwerfen, den gleichen Fehler zweimal zu begehen, hatte ich genau das im Kopf. Da ist nichts vergessen.
Skepsis ist angesagt. Kann ja sein, dass diese "Initiative" von der "Mutterpartei" ausgeht, sozusagen als Ablassventil für die Unzufriedenen. Hoffentlich geht diese Rechnung dann nicht auf!
Dat es mr ejal.
Mit Verschwörungstheorien wird man dann am besten fertig, wenn man sich gar nicht drum kümmert.
Von mir aus kann Kahrs persönlich die AGSS ins Leben gerufen haben, das interessiert mich nicht, denn es zählt nur, was sie sagt und tut. Ich - und nicht nur ich - sage, was ich für wahr und richtig und beweisbar halte, und wenn einer ankommen und sagen würde, eh, so war das aber nicht geplant, dann würde ich entgegenen, haste Pech gehabt, Jung.
Allerdings sollte man selbst dem heimtückischsten Taktierer unterstellen, dass er seinen Goethe in der Schule gelesen hat, die Sache mit den Geistern, die man besser nicht ruft, weil man sie dann nämlich nicht mehr los wird.
Das Problem der Sozialdemokraten ist doch, dass sie inzwischen dem Kapital so weit hinten rein gekrochen sind, dass es ihnen die Sicht verkleistert hat.
Das ist aber - mit wenigen Ausnahmen - mit Beginn der 80er Jahre bei der ganzen Gesellschaft der Fall gewesen, und zwar weltweit. Parteimitglieder sind keine außerordentlichen Eliten, sondern stinknormale, politisch engagierte Bürger. Da sind hoch anständige Leute drunter und ausgemachte Ferkel, kluge und dumme, kritische Verstandesmenschen, gefühlige Idealisten und auch solche, die auf jeden Modetrend begeistert reinfallen und ihn ohne Sinn und Verstand auf ihre Fahnen schreiben und verfolgen. Ganz genau so, wie es bei unseren Mitbürgern auch der Fall ist.
Wenn nun aus unserer Gesellschaft von allen möglichen Stellen zu hören ist, Schluss jetzt, so geht es nicht mehr weiter, das muss anders werden, dann findest Du genau diese Bürger auch in der SPD; mit dem Unterschied, dass hier die neuen Kritiker nicht unerhebliche Verstärkung von den alten kriegen, die, eben alt erfahren, sagen, Moment, wollen allein reicht nicht, man muss et auch können, und es dabei nicht belassen, sondern die Ärmel aufkrempeln und sagen, so, und jetzt geht et zur Sache.
Oder habt Ihr schon ein Konzept, wie Ihr die unsäglich dumme Verweigerung für eine etwaige Koalition mit der Linkspartei, ohne Gesichtsverlust zurücknehmen könnt?
Wat für'n Konzept?
Also, wenn ich so mein Gesicht betaste, das erscheint mir doch fest angewachsen; wüsste nicht, wie mir das verloren gehen könnte.
Koalitionen mit der Linkspartei bis auf Landesebene hat selbst Münte nicht ausgeschlossen, und unser Köln-Leverkusener MdB Karl Lauterbach, arroganter Harvard-Professor, dem diese Arroganz aufgrund seiner Kompetenz auch rechtmäßig zusteht und über den manch Rechter hier schon geseufzt hat, man müsse eben in Kauf nehmen, dass ihn der gemütliche Stall-Mief so völlig kalt lässt, der mit schier unglaublicher Energie und Zähigkeit wenn es sein muss ohne Rücksicht auf Verluste gegen sämtliche Politiker für die Bürgerversicherung kämpft, hat gestern noch öffentlich verkündet, eine Koalition mit der Linkspartei in NRW könne man ohne weiteres in Erwägung ziehen, wenn sie dazu taugt, also sich auf eine klare Linie untereinander einigt. Als Notnagel könne man ohne weiteres auch die nehmen.
Wer allerdings erwartet, die SPD und insbesondere die linke SPD würde ihre Einstellungen und ihr Denken und Trachten nach diesem chaotischen Protesthaufen da ausrichten, der spinnt.
Es führt kein Weg daran vorbei. Dreh- und Angelpunkt ist und bleibt Hartz IV
Im Großen und Ganzen einverstanden.
Allerdings verweise ich auf meinen Kommentar "Zur Agenda 2010".
Das der Kurs der SPD sehr wohl von außen abgeändert werden kann, beweisen Clemment, Schröder,
Münte und der ganze Vorstand wohl jeden Tag.
Schröder is weg.
Clement is weg.
Und Münte würde ich mir mal sehr sorgfältig angucken: das ist nicht Schröders Zwillingsbruder.