Newsletter Vorbereitung Mitgliederbegehren

Liebe Genossinnen und Genossen,
trotz aller Proteste und trotz des verheerenden Ergebnisses, das gerade unsere Partei"spitzen " zu verantwortet haben, setzen sie ihren Kurs der Selbstversorgung und Absprachen in kleinen Zirkel fort. Von Respekt vor der Partei und dem Kampf tausender  Mitglieder  für ein besseres Wahlergebnis keine Spur !
Es st also an der Zeit, über ein Mitgleiderbegehren in den andauerden Selbstversorgungsgprozess einzugreife und das Durchwählen beim Bundesparteitag zu verhindern.
Im Anhang findet ihr einen ersten Entwurf, der nur sichtbar ist, wenn ihr euch auf der Internetseite eingeloggt habt, weil die Anhänge nur für registrierte Mitglieder sichtbar sind.
Mit sozialdemokratischen Grüßen
Michael Buckup
Der Newsletter ist in der Rubrik "In eigener sache" ( links unter der Inhaltsnavigation zu finden) - oder so: http://www.ag-sozialdemokraten.de/category/alle-themen/in-eigener-sache 

Es sind SED-Methoden


Dann guck Dir das mal an:
Interview mit Kahrs
"Hätten Sie mich am Freitag gefragt, wie das Wahlergebnis ausgeht, hätte ich gesagt "irgendwas über 30 Prozent". Das war mein gefühlter Wert. Es ist anders gekommen und ich glaube, dass ist fast der ganzen SPD so gegangen, dass keiner mit diesem Wert gerechnet hat"
Wie, keiner?
Mich hätten auch 22 % nicht gewundert!
Jeder, der ein bisschen Verstand hatte, wusste, mehr als 25 % sind auf gar keinen Fall drin.
Und hier:
"weil wir einen Wahlkampf gemacht haben, in dem sich die ganze Partei wiedergefunden hat"
Ach - tatsächlich?
Vor allem Hamburg-Eimsbüttel, ne, wo jede Menge Genossen sich weigerten, Wahlkampf für Ilkhanipour zu machen, der nicht umsonst über 20 % Verluste eingefahren hat.
Wie nennt man so was?
Realitätsverlust!
Ein Phänomen, wie man es sonst nur aus Diktaturen kennt, wo die herrschende Clique ausschließlich von Jubelpersern und Claqueren umgeben wird, handverlesen, damit nur ja kein Proteststimmchen aufkommt! So, wie auch Steinmeier von den rot behemdeten Jung-Seeheimern bejubelt wurde, die das Wahlvolk mimten, bis in die Peinlichkeit des Wahlabends hinein. Und fehlt wirklich nur noch das i-Tüpfelchen, dass Kahrs die Arme ausbreitet wie ein anderer bekannter Genosse, und fassungslos ruft "Aber ich liebe euch doch alle!"
Unsere derzeitigen Parteimachthaber mögen die größten Kommunisten- und Sozialistenfresser sein, aber was die Praxis betrifft, da gleichen sie der SED aufs Haar.
Nach diesen Methoden wollen sie nun auch das Parteivolk beruhigen. Wie, Ihr wollt Münte nicht mehr? Na gut, ist ein bisschen alt - wen hätten wir denn da von unseren Leuten? Gabriel, schaut da. Ist zwar ein Schwaadlappen, aber was besseres können wir euch nicht anbieten, denn kriegen sollt ihr nur was von uns.
Dann kriegt ihr zur Beruhigung auch noch ein Zückerchen, die Nahles als Generalsekretärin, na, das ist doch was!
Die leiden dermaßen unter Realitätsverlust, dass die gar nicht begreifen, was hier in der Partei vor sich geht. Die können sich nichts anderes vorstellen, als dass nun ihre alt bekannten Flügelpartner so'n bisschen Unruhe machen. Was anderes existiert für die gar nicht, wir existieren für die gar nicht!
Dass wir sehr wohl existieren, das werden wir den Kameraden schon noch beibringen!
Wir sind das Parteivolk!
 

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