Mobil machen für einen Neubeginn
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter!
Hier ein kurzer Newsletter mit einer Muster-Resolution und einer Muster-PI im Anhang.
Wie ihr alle verfolgen konntet, versuchen derzeit die Parteibesitzer, die Mitglieder wieder vor vollendete Tatsachen zu stellen. Da gilt "weiter so" und das Verteilen von Posten, ohne die Partei auch nur ansatzweise zu beteiligen. Es wird keine Diskussion gewünscht, keine kritischen Fragen und vor allem will man weiter unter sich bleiben.
Deshalb müssen wir jetzt überall den Widerstand gegen diesen Kurs organisieren, mit entsprechenden Forderungen und dem Gang an die Öffentlichkeit klar machen, dass wir diesen Umgang mit der Partei nicht mehr hinnehmen.
Der am ehesten gangbare Weg wird dann über ein Mitgliederbegehren sein, das eine konsultative Mitgliederbefragung zum Ziel hat, in der sich potentielle KandidatInnen über ihre Vorstellungen von einer sozialdemokratischen Erneuerung und mehr innerparteilicher Demokratie äußern sollen.
Mehr dazu noch in dieser Woche, das Begehrenn muss gut vorbereitet werden.
Darüber hinaus gilt es, jetzt offensiv für unsere Anliegen zu werben und viele weitere MitstreiterInnen zu gewinnen sowie Bündnisse für eine sozialdemokratische Erneuerung zugewinnen.
Mit sozialdemokratischen Grüßen - venceremos!
Michael Buckup

Für viele größere Ortsvereine heißt das, erstmal verdrossene Mitglieder aufsammeln. Ich habe noch nicht mit unserer Geschäftstelle sprechen können, wie viele von unseren Altgenossen diesmal uns ihr Parteibuch vor die Füße geschmissen haben, d.h. bei uns wie viele von den 438 ausgetreten sind.
Erfreulich ist das 5 junge Mitglieder hinzugekommen sind. Sie kommen, wen wunderst, aus den bildungsnahen Schichten.
Die anderen aber als verloren ansehen, ist falsch. Wir müssen die Menschen da abholen, wo sie ihren Lebensmittelpunkt haben, und zwar dann, wenn nicht wahlgekämpft wird.
Es ist doch erschreckend, wenn dein Gegenüber schon bei Erwähnung des Wortes Politik oder Partei aufschreit oder von Arschlöchern spricht, wenn er Politiker meint.
Venceremos, packen wir es an
Reinhold Nawratil