Verfasst von Kai Berke (nicht registriert oder nicht angemeldet) am 4. Juli 2009 - 22:29.
Ich habe es in der Werkstatt schon geschrieben und wiederhole mich hier gerne: NAch meiner Einschätzung wird es für eine Rücknahme der Rentenkürzung durch die Rente mit 67 auf absehbare Zeit im Bundestag keine Mehrheit geben.
Das soll nicht heißen, dass man sich mit jeder unsozialen Maßnahme der Regierungsverantwortlichen abfinden soll. Das Augenmerk sollte aber auf die Gestaltung der Arbeitsbedingungen sowie flankierende gesetzgeberische Maßnahmen zur Abmilderung der Rente mit 67 gelegt werden. Letzteres vor allem durch Mittel wie Altersteilzeit und die m.E. viel zu wenig beachtete Möglichkeit der Teilrente.
Die Gestaltung der Arbeitsbedingungen muss ansetzen an dem, was einige Einzelgewerkschaften (u.a. auch meine eigene) unter dem Stichwort "Altersgerechtes Arbeiten" seit einigen Jahren auf ihre Agenda genommen haben. Zwar mögen Vertreter der "reinen Lehre" das als schädlichen Reformismus geißeln, weil damit die Sauereien der Regierung von den Gewerkschaften sozialpolitisch flankiert werden, doch ist es mir wichtiger, dem Kollegen/der Kollegin in der Produktion den Arbeitsalltag zu erleichtern und ihn in die Lage zu versetzen, die Rente einigermaßen gesund zu erreichen.
Ich habe es in der Werkstatt schon geschrieben und wiederhole mich hier gerne: NAch meiner Einschätzung wird es für eine Rücknahme der Rentenkürzung durch die Rente mit 67 auf absehbare Zeit im Bundestag keine Mehrheit geben.
Das soll nicht heißen, dass man sich mit jeder unsozialen Maßnahme der Regierungsverantwortlichen abfinden soll. Das Augenmerk sollte aber auf die Gestaltung der Arbeitsbedingungen sowie flankierende gesetzgeberische Maßnahmen zur Abmilderung der Rente mit 67 gelegt werden. Letzteres vor allem durch Mittel wie Altersteilzeit und die m.E. viel zu wenig beachtete Möglichkeit der Teilrente.
Die Gestaltung der Arbeitsbedingungen muss ansetzen an dem, was einige Einzelgewerkschaften (u.a. auch meine eigene) unter dem Stichwort "Altersgerechtes Arbeiten" seit einigen Jahren auf ihre Agenda genommen haben. Zwar mögen Vertreter der "reinen Lehre" das als schädlichen Reformismus geißeln, weil damit die Sauereien der Regierung von den Gewerkschaften sozialpolitisch flankiert werden, doch ist es mir wichtiger, dem Kollegen/der Kollegin in der Produktion den Arbeitsalltag zu erleichtern und ihn in die Lage zu versetzen, die Rente einigermaßen gesund zu erreichen.