Verfasst von Kalle Probst am 25. Juni 2009 - 17:39.
Im Moment haben wir sicherlich nicht genug Geld. Das ist wohl wahr.
Aber warum sagt dann die Regierung nicht klipp und klar: Liebe Rentnerinnen und Rentner. Wir haben kein Geld mehr in der Rentenkasse, wir müssen Euch die Rente kürzen.
Das wäre doch mal eine Aussage, die ich nachvollziehen kann. Das haben sie aber nicht gemacht. Sie verlagen deshalb die Diskussion lieber darauf, ob wir noch bis 67 arbeiten können. Hätten sie die ehrliche Aussage gewählt, würden wir hier jetzt nicht darüber diskutieren, ob ein 67jähriger noch als Maurer oder als Hochofenarbeiter arbeiten kann. Dann würden wir eher darüber diskutieren: Die Rentenkasse ist leer, wie können wir si wieder füllen.
Und das wäre der richtige Weg gewesen. Ich hätte mich gerne an der Diskussion beteiligt, wie wir wieder unsere Rentenkasse gefüllt bekommen. Hier werden Arbeitgeber wohlwissentlich aus der Parität entlassen. Hier werden zu Gunsten der Arbeitgeber die sogenannten Lohnnebenkosten gesenkt. Niedrigere Beitragssätze sind die Folge. Man darf ja gar nicht drüber nachdenken. Die Kassen sind leer und ich senke noch die Beiträge. Was soll der Quatsch denn?
Dafür soll ich mich dann aber privat rentenversichern. Was ich auf der einen Seite eingespart habe, gebe ich auf der anderen Seite wieder aus. Ganz schnell kann man daran sehen, dass wieder mal der Arbeitnehmer die Suppe auszulöffeln hat. Vorteile haben nur die Arbeitgeber.
Wenn man alles wieder dahin zurückführt, was seit 50 Jahren sehr gut funktioniert hat (das hat auch Josef Ackermann gesagt), dann könnte man auch wieder mit vollen Rentenkassen rechnen und über irgendwelche Rentenkürzungen müsste man sich dann auch keine Gedanken machen.
Genau.... und wenn man dann nur noch die Grundsicherung bekommt, dann ist die Riester-Rente auch noch für die Katz. Denn die wird auf die Grundsicherung voll angerechnet. Super.
Im Moment haben wir sicherlich nicht genug Geld. Das ist wohl wahr.
Aber warum sagt dann die Regierung nicht klipp und klar: Liebe Rentnerinnen und Rentner. Wir haben kein Geld mehr in der Rentenkasse, wir müssen Euch die Rente kürzen.
Das wäre doch mal eine Aussage, die ich nachvollziehen kann. Das haben sie aber nicht gemacht. Sie verlagen deshalb die Diskussion lieber darauf, ob wir noch bis 67 arbeiten können. Hätten sie die ehrliche Aussage gewählt, würden wir hier jetzt nicht darüber diskutieren, ob ein 67jähriger noch als Maurer oder als Hochofenarbeiter arbeiten kann. Dann würden wir eher darüber diskutieren: Die Rentenkasse ist leer, wie können wir si wieder füllen.
Und das wäre der richtige Weg gewesen. Ich hätte mich gerne an der Diskussion beteiligt, wie wir wieder unsere Rentenkasse gefüllt bekommen. Hier werden Arbeitgeber wohlwissentlich aus der Parität entlassen. Hier werden zu Gunsten der Arbeitgeber die sogenannten Lohnnebenkosten gesenkt. Niedrigere Beitragssätze sind die Folge. Man darf ja gar nicht drüber nachdenken. Die Kassen sind leer und ich senke noch die Beiträge. Was soll der Quatsch denn?
Dafür soll ich mich dann aber privat rentenversichern. Was ich auf der einen Seite eingespart habe, gebe ich auf der anderen Seite wieder aus. Ganz schnell kann man daran sehen, dass wieder mal der Arbeitnehmer die Suppe auszulöffeln hat. Vorteile haben nur die Arbeitgeber.
Wenn man alles wieder dahin zurückführt, was seit 50 Jahren sehr gut funktioniert hat (das hat auch Josef Ackermann gesagt), dann könnte man auch wieder mit vollen Rentenkassen rechnen und über irgendwelche Rentenkürzungen müsste man sich dann auch keine Gedanken machen.
Genau.... und wenn man dann nur noch die Grundsicherung bekommt, dann ist die Riester-Rente auch noch für die Katz. Denn die wird auf die Grundsicherung voll angerechnet. Super.
So etwas will ich nicht. Nein - Danke.