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Wie soll sich die SPD in der Diskussion um die Rente mit 67 verhalten?

Ich bin jetzt 35 Jahre alt...


 und Naturwissenschaftler, und ich möchte einige Sachen anmerken:
 
1. Die Lebenserwartung steigt ständig an. Kinder, die heute geboren werden, können mit großer Wahrscheinlichkeit auf eine Lebenserwartung von gut 90 Jahren rechnen, viele werden 100 Jahre alt werden. 
2. Der nachwachsenden Generation, zu der ich gehöre, wurde schon massiv in die zu erwartende Rente reingegriffen, u.a. dadurch, dass die Anrechnungsmöglichkeit von Ausbildungszeiten gekürzt wurde (wohingegen sie bei den aktuellen Rentnern voll anrechnungsfähig waren). 
3. Gibt es viele Menschen, die gerne länger arbeiten möchten, wenn sie es denn gesundheitlich können, und wenn sie die Alternativentscheidung (nicht mehr arbeiten zu müssen) auch treffen können. 
4. Den Beschluß, dass die Renten nicht sinken dürfen, kann ich zwar richtig finden, aber richtig ist er nicht, wenn gesagt wird, dass die Rente an die Einkommen gekoppelt ist. 
 
Letztlich frage ich mich, wie meine Generation diesen riesigen Schuldenberg abtragen soll. Naja, vielleicht kommt ja doch mal ein richtiger Crash, bei dem das gesamte System zusammenbricht und wir bei NULL anfangen, dann sind auch die Schulden weg. Aber solch einen Zusammenbruch möchte ich lieber nicht erleben müssen...
 
 

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