Mehr Sozialdemokratie wagen
Der gerade vorgelegte Entwurf für das Bundestagswahlprogramm der SPD ist ein weiterer Beweis dafür, wie notwendig eine innerparteiliche sozialdemokratische Initiative ist, damit unsere Partei nicht weiter an Glaubwürdigkeit verliert und nach über 140 Jahren in der Bedeutungslosigkeit endet. Das nicht nur, weil es weder auch nur einen Hauch von kritischer Betrachtung der eigenen Politik in den letzten zehn Jahren gibt und stattdessen verkündet wird, der Kurs stimme.
Ebenso scheinen sozialdemokratische Grundwerte und die Einbindung ins Hamburger Programm keine Rolle mehr zu spielen. Stattdessen wirbt man um die durch und durch neoliberale FDP, oder buhlt um die Fortsetzung der Großen Koalition. Mit diesem Programm begibt sich die SPD endgültig in die Abhängigkeit von CDU oder FDP und beerdigt ihren eigenen Anspruch auf die politische Führung bei der Gestaltung einer gerechteren Gesellschaft. Wo bleibt der Mut, in einem Wahlprogramm ureigene Positionen zu formulieren, ohne gleich einen Kompromiss mit möglichen Koalitionspartnern zu berücksichtigen! Wo bleiben Selbstachtung und der Stolz auf die Grundwerte der Sozialdemokratie, wo bleibt der Respekt vor den vielen tausenden von Mitgliedern, die diese Partei nach wie vor tragen!
Mit dieser Erklärung will die Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokraten in der SPD einen Anstoß geben für eine sozialdemokratische Erneuerung der SPD.











Lieber Genosse Michael Buckup, AGSDS hört sich schon besser an, allerdings hat die Hochschulgruppe der LINKEN auch das Kürzel SDS im Namen...aber was ihr damit macht ist euere Sache. Wichtiger ist schon wie du schreibst:der Start, viele MitstreiterInnen .....aber geht ja auch um Inhalte, bin gespannt ob ihr den alten Tanker SPD wieder ins sozialdemokratische Gewässer lenkt.
Ich für meinen Teil, sehe aber Platz in Deutschland für eine Sozialdemokratie (SPD) und eine Sozialistische Partei (DIE LINKE.), beide haben ihre Berechtigung. Wenn die SPD allerdings bei ihren Neoliberalen Kurs bleibt, wird es bald nur noch eine Linkssozialdemokratische Partei (DIE LINKE.) geben, denn dann werden sich hier linkssozialdemokratische GenossInnen durchsetzen. Fände ich nicht verkehrt, hätte es aber lieber Sozialistischer (wobei ich nicht den Realexistierenden Sozialismus meine, denn der war eine Bürokratische Diktatur. Sozialismus ohne Demokratie ist kein Sozialismus. Und Demokratie ohne Sozialismus ist keine Demokratie...). Mein Idealbild der SPD ist halt sozialdemokratisch im Sinne von Willy Brandt und GenossInen, eine SPD in der durch aus auch Linkssozialdemokraten und Sozialisten ihren Platz haben. Und mein Idealbild der Partei DIE LINKE.ist: Sozialisitsich/Linkssozialistisch, eine Partei in der aber auch Linkssozialdemokraten und Kommunisten ihren Platz haben. Und unter Kommnunis verstehe ich nicht Stalinismus!! Denn Stalin war der Totengräber des Kommunismus.
Aber wir wollen hier ja nicht über DIE LINKE reden. Allerdings denke ich, gibt es in Deutschland nur eine Veränderung mit der LINKEN, nicht ohne sie. Aber ehe wir über Koalitionen reden, solltet ihr erst mal versuchen,viele GenossInnen hinter euch und euren Programm zuscharren.
Und dafür nocheinmal viel Erfolg.