Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Sommerloch versackt?

 
Dieser Eindruck drängt sich mancher/manchem zwangsläufig bei den zumindest im Internet übersichtlichen Aktivitäten der zurückliegenden Wochen auf. Er entspricht jedoch keinesfalls den tatsächlichen Gegebenheiten. Weder haben wir resigniert, noch, wie manche böswillig kommentieren, unsere Vorfeldarbeit für die Partei erledigt. Vielmehr waren die Aktivitäten der letzten Wochen davon bestimmt, weitere regionale Gruppen auf den Weg zu einem flächendeckenden Netz zu initiieren.

Die Resistenz der Parteispitze gegenüber der Sicht der Basis und allen Umfragewerten bestätigt die Notwendigkeit längerfristiger Aktivitäten, um die Partei endlich wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen. Die Zeit dafür wird nach dem 27. September sicherlich reichlich bemessen sein.
 „Weiterhin ist die politische Stimmung ungünstig für die Sozialdemokraten, während zugleich Schwarz-Gelb seinen Vorsprung auszubauen vermag. Derzeit könnte die SPD lediglich 22 Prozent (-1 im Vergleich zur Vorwoche) der Stimmen für sich verbuchen. Das ist der niedrigste bisher im ARD-DeutschlandTREND gemessene Wert für die Sozialdemokraten.“
http://www.infratest-dimap.de/
„Es geht immer weiter abwärts“ so die Süddeutsche Zeitung dazu am 13. August. Und das gilt auch für die gefühlte Stimmungslage an der Parteibasis.
Vom Beginn an, hatten wir nicht die Illusion, dass Vernunft und Einsicht in den letzten Wochen vor der Wahl noch Platz greifen. Gleichwohl erschreckt die Ignoranz, mit der der Schröder-Kurs scheinbar unbeeindruckt weiter gesteuert wird. Der Jubel-Parteitag hat belegt, dass zumindest die Funktionärinnen und Funktionäre der Partei seit geraumer Zeit nicht mehr fähig, willens oder in der Lage zum konstruktiven Streit über den richtigen Kurs der Partei sind. Das gilt für alle Flügel und Netzwerke. Forderungen der Linken vor dem Parteitag und ihr Einknicken auf demselben sind dafür neben vielen anderen Reaktionen  nur ein Indiz. Offenbar geht es den handelnden Akteuren in der SPD –Spitze vor allem darum, auch wenn es nach dem 27. September deutlich weniger zu verteilen gibt, selber um fast jeden Preis dabei zu sein. Das Schicksal der Partei scheint deshalb aus deren Sicht eher sekundär.
Unserer Initiative muss es nach dem 27. September darum gehen, dazu tatkräftig beizutragen, dass die Verantwortung für den inneren Zustand der Partei und deren politische Defizite wahrgenommen wird und eine breite Diskussion über eine grundlegende inhaltliche und personelle Neuausrichtung erfolgt. Wir beabsichtigen, voraussichtlich am 29. September eine bundesweite Konferenz der AG in Hannover zur Diskussion und Beratung unserer weiteren Arbeit durchzuführen.
Wir bemühen uns deshalb seit geraumer Zeit, die Bildung weiterer regionaler Gruppen der Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokraten zu initiieren. Michael Buckup und ich haben aus diesem Grund in den letzten Wochen viele Kilometer zurückgelegt und an einer großen Zahl ermutigender Veranstaltungen teilgenommen. Dabei sind wir dringend auf Unterstützung angewiesen. Unsere Bitte an Euch ist deshalb, dieses Bemühen überall da, wo wir noch weiße Flecken auf der Landkarte vorfinden, aktiv zu unterstützen.
Die nächsten Termin für regionale Treffen sind übrigens :
Mittwoch, den 19.8. Niedersachsen in Hannover
Montag, 24. 8. Rheinland-Pfalz, Ort steht noch nicht fest
Donnerstag, 10. September Berlin - Ort folgt!
Wenn Ihr weitere Treffen für Eure Region organisieren wollt, nehmt bitte mit uns Kontakt auf!
 

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Ich bin kein SPD-Mitglied und von Matthias (nicht registriert oder nicht angemeldet)
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Wolfgang Denia
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