Es kommt etwas in Bewegung…….
Allerdings nicht, wie wohl mancher erwartet oder erhofft hatte, durch den Leitantrag des SPD-Parteivorstandes zum Bundesparteitag.
Deshalb begrüßen wir die Initiative einiger Genossinnen und Genossen noch vor dem Bundesparteitag zu einem bundesweiten Basis-Ratschlag einzuladen.
In der Hoffnung, viele Unterstützerinnen und Unterstützer der Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in der SPD am 8. November in Kassel begrüßen zu können, geben wir Euch die Einladung der Initiative „SPD-von-unten“ nachfolgend zur Kenntnis.
Wir sind der Ansicht, dass in Anbetracht der Ereignisse der letzten Wochen und der durch den Leitantrag dokumentierten fehlenden Einsichtsfähigkeit des Parteivorstandes in die Fehler der Vergangenheit die kritischen Gruppen in der Partei eine gemeinsame Plattform entwickeln müssen. Abgrenzungsfragen zwischen den Initiativen dürfen im Interesse der Zukunft unserer Partei keine Rolle spielen, deshalb:
Auf nach Kassel!
Wolfgang Denia Michael Buckup
Die SPD wieder stark machen!
Ein Jahrzehnt anhaltender Basta- und Abnick-Politik hat zu einem anhaltenden Niedergang der SPD geführt, bis zum historischen Debakel der Bundestagswahl. Obwohl nach der Wahlniederlage allen klar ist und allenthalben versichert wird, dass es kein „weiter so“ geben dürfe, geschah nach der Bundestagswahl
genau das: Ein überfallartiger Ringtausch des Führungspersonals, abgestimmt zwischen einigen Sprechern der Parteiflügel und hernach abgesegnet vom Parteivorstand – ohne jede Atempause.
Zu befürchten ist, dass die überfällige Selbstbesinnung der SPD auf ihre Identität als Trägerin der für die Gesellschaft unverzichtbaren sozialdemokratischen Idee und Praxis erneut vernachlässigt wird. 1998 wurde die SPD von 20 Millionen Wählern für ihre Kompetenz in ökonomischen und umweltpolitischen wie in Fragen der sozialen Gerechtigkeit gewählt. Heute haben wir die Glaubwürdigkeit auf beiden Feldern und die Hälfte dieser Wähler verloren. Die entscheidende Frage ist, wie das geschehen konnte und wie wir ökonomische und soziale Glaubwürdigkeit wiedergewinnen.
Die Gesamtheit der Mitglieder braucht eine schonungslos offene Aussprache, die nicht schon wieder mit dem vordergründigen Argument unterlassen werden darf, dass dies das Führungspersonal beschädigen würde. Die Privatisierung der Partei durch einzelne Personen an der Spitze muss ebenso überwunden werden wie die Vorbestimmung ihrer Willensbildung über den Umweg der Medien und das Ausklammern elementarer strategischer Zukunftsfragen.
Deshalb laden wir zu einem bundesweiten Basis-Ratschlag ein. Der Ratschlag ist kein Flügeltreffen! Er findet statt
Sonntag, 8. November 2009
11-16 Uhr
Lichthof Tagungszentrum
Im Kulturbahnhof Kassel
(Bahnhofsplatz 1, 34117 Kassel)
Darüber wollen wir auf dem Basistreffen sprechen:
Was muss bewahrt und wiederbelebt, was korrigiert und neu gestaltet werden?
Für welche Werte und Interessen steht die SPD und welche gesellschaftlichen und politischen Allianzen brauchen wir?
Wie kann die SPD redemokratisiert werden?
Einleitende Kurzvorträge zum Diskussionsanstoß halten:
Rudolf Dressler
Stefan Grönebaum
Johano Strasser
Andrea Ypsilanti
Alle an der Zukunft der SPD interessierten Genossinnen und Genossen, sind herzlich eingeladen. Und vor
allem: Mailt dieses Schreiben an andere Genossinnen und Genossen als Kettenmail weiter!
Bitte bringt euer Parteibuch mit, die Veranstaltung ist parteiintern und nicht öffentlich.
Einlader/innenkreis (in alphabethischer Reihenfolge): Katrin Altpeter MdL, Friedhelm Julius Beucher, Pascal Barthel, Peter Conradi, Timon Gremmels, Stephan Grüger, Jörg Jordan, Eckard Kuhlwein, Christine Lambrecht MdB, Marko Mühlstein, Regine Müller MdL, Hermann Scheer MdB , Werner Schieder MdB, Ottmar Schreiner MdB, Rüdiger Veit MdB, Wolfgang Wodarg MdB
Organisation: Stephan Grüger, Rotdornstr. 7, 35759 Driedorf, E-Mail: spdvonunten@yahoo.de
www.spd-von-unten.de











